Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten

Eine neue kommunale Initiative für stadtverträglicheren Verkehr

Die Städte und Gemeinden in Deutschland stehen beim Thema Mobilität und Verkehr vor großen Herausforderungen. Eine stadt- und umweltverträgliche Gestaltung der Mobilität ist Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Städte.

Lebendige, attraktive Städte brauchen lebenswerte öffentliche Räume. Gerade die Straßen und Plätze mit ihren vielfältigen Funktionen sind das Aushängeschild, das Gesicht der Städte. Sie prägen Lebensqualität und Urbanität.

Diesen Anspruch mit den Mobilitäts-, Erreichbarkeits- und Teilhabeerfordernissen von Menschen und Wirtschaft zu vereinbaren, ist eine zentrale Aufgabe. Weiterlesen…

Die unterstützenden Gemeinden erklären mit Ihrem Beitritt zur Initiative die folgende, übereinstimmende Forderung nach eigenverantwortlichen Tempo 30 Anordnungen in den Kommunen:

Die für Mobilität und Stadtentwicklung zuständigen Beigeordneten, Bürgermeister:innen und Stadtbaurät:innen der unterzeichnenden Städte erklären:

1. Wir bekennen uns zur Notwendigkeit der Mobilitäts- und Verkehrswende mit dem Ziel, die Lebensqualität in unseren Städten zu erhöhen.

2. Wir sehen Tempo 30 für den Kraftfahrzeugverkehr auch auf Hauptverkehrsstraßen als integrierten Bestandteil eines nachhaltigen gesamtstädtischen Mobilitätskonzepts und einer Strategie zur Aufwertung der öffentlichen Räume.

3. Wir fordern den Bund auf, umgehend die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Kommunen im Sinne der Resolution des Deutschen Bundestags vom 17.01.2020 ohne weitere Einschränkungen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts dort anordnen können, wo sie es für notwendig halten.

4. Wir begrüßen ein vom Bund gefördertes begleitendes Modellvorhaben, das wichtige Einzelaspekte im Zusammenhang mit dieser Neureglung vertieft untersuchen soll (u. a. zu den Auswirkungen auf den ÖPNV, zur Radverkehrssicherheit und zu den Auswirkungen auf das nachgeordnete Netz), um ggf. bei den Regelungen bzw. deren Anwendung nachsteuern zu können.

Quelle: Positionspapier-Staedteinitiative-Tempo-30-Unterstuetzer-Stand-2021-12-08.pdf

Mehr als 60 Städte und Gemeinden haben sich der Initiative bereits angeschlossen. Auch im Großraum München haben erste Gemeinden ihren Beitritt erklärt, aktuell:

  • Gemeinde Pullach im Isartal
  • Gemeinde Neufahrn bei Freising
  • Stadt Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck

Wir empfehlen allen Gemeinden in unseren Landkreisen dringend den Beitritt zu dieser Initiative für mehr Gestaltungshoheit in der kommulanen Verkehrsplanung und für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.

Hier stellen wir Ihnen einen Musterantrag zur Verfügung, den Sie als Grundlage für einen konkreten Antrag in Ihrer Stadt oder Gemeinde verwenden können (Danke an Dr. Matthias Ilg für die initiale Vorlage):

Und hier finden Sie noch eine Übersicht aller teilnehmenden Städte und Gemeinden:

Weitere Informationen finden Sie unter:

Einladung zur Radldemo am 24.10.2020

Das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg lädt am Samstag den 24.10.2020 zur Radldemo #2 von Gilching über Gauting nach Starnberg mit Abschlusskundgebung und Stationen um

  • 13:00 Uhr am Bahnhof in Weßling
    (Zubinger-Tour zur Demo der Mobilitätswende Weßling)
    • 13:30 Uhr am Marktplatz in Gilching
  • 14:30 Uhr am Bahnhofsplatz in Gauting
  • 15:30 Uhr am Kirchplatz in Starnberg

WICHTIG, demonstrieren unter Corona-Bedingungen: Bitte halten Sie an den Stationen Abstand und Tragen Sie einen Mund-, Nasenschutz

Die Radldemo #2 steht nach wie vor im Zeichen unserer Kernforderung:

Mehr Platz für’s Rad

Denn mehr Platz für’s Rad hilft allen Verkehrsteilnehmern durch:

  • Mehr Sicherheit für Radfahrende
  • Weniger Konflikte mit zu Fuß gehenden
  • Weniger Stau für Auto fahrende

Unsere Flyer und Plakate zum Ausdrucken, Weitergeben und Auslegen finden Sie hier:

Radl-Demo für sichere Schulwege

Am 18.10.2019 um 16:00 am Marktplatz Gilching

Flyer zum Download

Ob zu Fuss, mit dem Rad oder mit dem Roller:

Wir fordern sichere Schulwege in Gilching!

  • Schulwegstraßen zu Fahrradstraßen! Z.B. Kiltrahingerstraße.
  • Kreisel am Starnberger Weg entschärfen: Wir fordern Zebrastreifen!
  • Sperrung für PKW-Verkehr auf der Talhofstraße zwischen Laubaner- und Gutenbergstraße.
  • Kiss+Ride-Zone bei Schulen.
  • Mehr Platz für Radfahrende auf der Römerstraße!

Wir werden bei der Radl-Demo gemeinsam die betroffenen Brennpunkte abfahren.

Die Demo findet bei jedem Wetter statt!


Für Teilnehmer von außerhalb empfehlen wir Radl-Gemeinschaften. Folgende sind bisher bekannt:

  • Gauting, Bahnhof, Abfahrt 14:00 Uhr (sehr früh, wegen Aufbau vor Ort)

VCD Stellungnahme zur Gilchinger Glatze

Die Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB (Baugesetzbuch) sowie die Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 1 BauGB fand  in der Zeit vom 08. März bis 23. April 2018 statt. In dieser Zeit lag der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 05.12.2017 einschließlich Begründung und Umweltbericht in der Fassung vom 05.12.2017 sowie die umweltbezogenen Informationen im Rathaus der Gemeinde Gilching zur Einsichtnahme öffentlich aus.

Kartenbasis: https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/

Aufgrund der Nähe zum S-Bahnhof Gilching-Argelsried treten wir für eine Reduzierung der Stellplatzschlüssel in Verbindung mit Car- und Bike-Sharing Angeboten ein, siehe unsere folgende Stellungnahme:

Bitte beachten Sie auch die folgenden Hintergrundinformationen: