Verkehrswende von unten, 10.10.2022, Maisach

Aus dem Kreis unserer Mitgliederschaft wurde der Wunsch geäußert, eine Plattform zum Austausch zwischen Mitglieden und verkehrspolitisch interessierten Bürger:innen im Landkreis Fürstenfeldbruck bereitzustellen. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach und laden deshalb herzlich ein zu folgendem Vernetzungstreffen:


Verkehrswende von unten

Vernetzungstreffen für verkehrspolitisch Interessierte im Landkreis FFB

Termin
10.10.2022, 19:30 bis ~21:30 Uhr

Ort
Kleiner Saal im Bräustüberl Maisach, Hauptstraße 24, 82216 Maisach

Format
Präsenzveranstaltung unter Berücksichtigung der am Veranstaltungsabend gültigen Corona Empfehlungen

Ziel der Veranstaltung
Vernetzung verkehrspolitisch interessierter Menschen und Gruppierungen mit übereinstimmenden Zielen

Agenda
– Kurzvorstellung VCD Kreisverband FFB-STA e.V. (10′) –
Warum der VCD einen Beitrag zur Vernetzung leisten kann und sollte

– Kurze Impulspräsentation mit Gastbeiträgen (je 10′) –
Allgemeines, ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr, Autoverkehr, Vernetzung

– Gastbeiträge von –
Thomas Brückner, Verkehrsforum FFB
Stefan Plate, VCD FFB
Thomas Holzmüller, ZIEL21

– Kurze Fachrunden als Auftakt zur Vernetzung (~30′) –
Kleine Austauschrunden mit Ergebnispräsentation

– Abschlussvereinbarung (15′) –
Wie wollen wir uns zukünftig vernetzen?


Eröffnung der Unterschriftensammlung zur Zulassung des Radentscheid Bayern im Landkreis Starnberg

Bei einem gemeinsamen Auftakttreffen am Sonntag, den 17. Juli 2022 in Starnberg haben Vertreter:innen des lokalen Aktionsbündnisses, bestehend aus ADFC, VCD, BN, Grüne, SPD, Volt, ÖDP, Linke und Mobilitätswende Weßling, gemeinsam die Unterschriftensammlung für den Radentscheid Bayern im Landkreis Starnberg eröffnet. Mit dem bayernweiten Radentscheid will das Bündnis im Freistaat endlich einen Rahmen schaffen für echte Radverkehrsförderung.

Radentscheid Auftakt auf der Starnberger Aktionsfläche zum Projekt ‚See and the City‘, Foto: Gerhard Hippmann

Mit dem Auftakt am 17. Juli 2022 startet nun auch im Landkreis Starnberg offiziell die Unterschriften­sammlung für die Zulassung des Radentscheids Bayern. Der Radentscheid Bayern setzt sich für ein bayerisches Radverkehrsgesetz mit folgenden Kernzielen ein:

  • Der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr soll bis 2030 bayernweit 25 Prozent betragen.
  • Der Sanierungsstau bei der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur wird behoben und bei allen Baumaßnahmen und Sanierungen wird eine bedarfsgerechte, sichere und möglichst kreuzungsfreie Radverkehrsführung geplant, die auch die Bedürfnisse jenseits des „normalen“ Zweirads berücksichtigt, wie z.B. von Familien mit Lastenrädern oder Kinderanhängern oder von Menschen mit Spezialrädern für körperliche Einschränkungen.
  • Das Ziel der „Vision Zero“ (= keine Verkehrstoten mehr) wird ernsthaft verfolgt. Oberste Priorität müssen hierfür die Schwächeren im Verkehr haben – z. B. durch Tempo­beschränkungen und klar vom KFZ-Verkehr getrennte Fuß- und Radwegführung.
  • Der umweltfreundliche Verkehr wird vorrangig ausgebaut und lässt sich gut kombinieren – auch auf dem Land (Verbesserung der Abstellanlagen, Radinfrastruktur und Radmitnahme).
  • Die seit vielen Jahren versprochenen kreuzungsfreien Überland-Radwege (sog. Radschnellverbindungen) müssen endlich Realität werden – nicht nur auf dem Papier.
  • Flächenversiegelung für den Verkehr wird sorgfältig abgewogen.

Im weiteren Verlauf werden Sammelstellen in den Gemeinden eingerichtet und im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche von 16. bis 22. September finden begleitende Aktionen statt, damit wir viele Unterschriften aus dem Landkreis Starnberg beisteuern können!

Statements der beteiligten Parteien und Verbände:

Kerstin Täubner-Benicke, Kreissprecherin der Grünen: „Mit einer Unterschrift für den Radentscheid setzt man ein wichtiges Zeichen. Denn: Gerade im Landkreis Starnberg mit seinen vielen touristischen Ausflugszielen ist eine sichere, gut ausgebaute und ganzjährig gepflegte Infrastruktur längst überfällig, um den Umstieg aufs Rad als praktische, gesunde und umweltfreundliche Alternative zum Auto noch attraktiver zu machen. Selbstverständlich sollen insbesondere auch die Alltagsrouten attraktiver werden, damit der Weg zum Einkauf, zum Arbeitsplatz oder der Besuch bei Freunden zur Genusstour wird. Dafür braucht es endlich gute Konzepte, interkommunale Zusammenarbeit, eine enge Einbindung des ÖPNV, Mut – und natürlich auch Geld!“

Sissi Fuchsberger, SPD: „Der zunehmende Radverkehr muss neben dem ÖPNV und dem motorisierten Individualverkehr mehr Verkehrsraum bekommen. Das dient dem Klima und der Sicherheit der Radfahrer. Einige Kommunen haben sich mit eigenen Fahrradkonzepten auf den Weg gemacht, die Radinfrastruktur zu verbessern. Doch unterschiedliche Kostenträger und Zuständigkeiten im Straßennetz bremsen die Bemühungen immer wieder aus. Das kostet viel Kraft und Durchhaltevermögen. Deshalb brauchen wir jetzt den Anschub durch den Radentscheid, damit die Staatsregierung endlich die Gesetzesgrundlagen schafft, um der wachsenden Bedeutung des Radverkehrs gerecht zu werden. Der SPD-Kreisverband Starnberg steht hinter dem Radentscheid Bayern und wird ihn aktiv begleiten und unterstützen.”

Harald Kirsten und Martin Ballmann, ÖDP: „Um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen und die Ausbeutung unseres Planeten zu reduzieren, ist es dringend erforderlich Energie-, Flächen- und jeglichen Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Dabei spielt der Radverkehr eine sehr wichtige Rolle. Leider fehlt es vielerorts an durchgehenden Radwegen oder man hat die Wahl zwischen ungepflegten Feldwegen oder gefährlichen Landstraßen. Innerorts spiegeln gefährliche Kreuzungssituationen die jahrzehntelange Vernachlässigung von Sicherheit und Attraktivität wider. Um diese umweltfreundliche Art der Mobilität zu fördern, ist es notwendig die Staatsregierung dazu zu verpflichten den Radverkehrsanteil durch entsprechende Maßnahmen deutlich zu steigern. Der Radentscheid Bayern wird daher auch vom ÖDP-Kreisverband Starnberg vollumfänglich unterstützt.“

Anton Maier, ADFC Kreisverband Starnberg: „Unsere Verkehrsgesetze tun alles für schnelles Autofahren. Kurven begradigen, Abstellplätze bauen, kreuzungsfreie Trassen, alles Dinge, die hier im Radverkehr undenkbar sind. Radverbindung heißt im Landkreis die Anbringung von Wegweisern an fürs Radfahren mehr oder weniger geeigneten Wegen mit Lücken und Gefahrstellen wie zwischen Krailling, Gauting, Starnberg und Possenhofen. Das Radgesetz ist ein erster Schritt, um dem Radverkehr eine gleichberechtigte Planungsgrundlage und damit mehr Sicherheit und Komfort geben zu können. So können wir den Umstieg aufs Rad erleichtern. Mehr Radfahrten bedeutet weniger Abgas, Lärm und Unfallgefahr sowie mehr Aufenthaltsqualität im Ort. Dafür setzt sich der ADFC ein.“

Heinrich Moser, VCD Kreisverband FFB-STA: „Auch wenn punktuell durchaus Verbesserungen zu verzeichnen sind, verbleiben dennoch zu viele Lücken im Radwegnetz. Sie schränken die Menschen im Landkreis ein. Schließlich würden alle Verkehrsteilnehmer:innen von einer guten Radinfrastruktur profitieren, denn ein Fahrrad benötigt nur einen Bruchteil der Fläche eines Kfz. Deshalb unterstützen wir den Radentscheid Bayern, damit Verkehrsflächen in Zukunft fairer verteilt werden und die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer zum Maßstab unserer Verkehrsplanung im Sinne der Vision Zero wird.“

Gerhard Hippmann, Mobilitätswende Weßling: „Globale Klimakrise und Ressourcenknappheit, allerorts rasant wachsende Blechwüsten – so kann es nicht weiter gehen! Die bayerische Staatsregierung zeigt durchaus guten Willen, aber die Abhängigkeit vom Auto verhindert bislang eine effektive Förderung des Radverkehrs. Der Radentscheid Bayern kann einen großen, dringend notwendigen Fortschritt in Sachen Verkehrswende auslösen. Daher engagiert sich die Mobilitätswende Weßling gerne im Aktionsbündnis Radentscheid im Landkreis STA.“

Petition zur Stärkung der Mobilitätswende

Wir empfehlend dringend die folgende Petition zu unterstützen:

Sofortprogramm für energetische Unabhängigkeit von Russland und Stärkung der Mobilitätswende vom 11.03.2022

Der Bundestag soll ein Sofortprogramm beschließen und umgehend auf den Weg bringen. Ziel ist eine Beschleunigung der Mobilitätswende, um Deutschland energetisch unabhängiger von Russland zu machen. Der Bundestag möge seiner Verpflichtung nachkommen, die gesellschaftliche Stabilität durch Energiesouveränität und den Schutz der Lebensgrundlagen zu gewährleisten. Dafür ist es zwingend nötig, die Anliegen von Sicherheitspolitik mit sozialgerechten Klima- und Umweltschutzmaßnahmen zu verbinden.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_03/_11/Petition_131775.$$$.a.u.html

Die Zeichnungsfrist läuft bis 26.04.2022. Die Möglichkeit zur Zeichnung und eine ausführliche Begründung finden Sie unter:

VCD Wahlcheck 2021

Der VCD Bundesverband hat die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2021 unter die Lupe genommen: Welche Partei plant, die Verkehrswende entschlossen anzugehen? Und wo solltet ihr euer Kreuz besser nicht setzen?

Diese Wahl entscheidet darüber, ob wir endlich eine Bundesregierung mit Strategie für den Klimawandel bekommen. Der Verkehrssektor ist dafür ein wichtiges Puzzleteil: Nur mit einer nachhaltigen Verkehrswende schaffen wir eine zukunftsfähige Mobilität für uns und unsere Kinder.

Das Ergebnis lässt sich folgendermaßen bildlich darstellen:

Den gesamten Artikel zum VCD Wahlcheck 2021 finden Sie unter:

Gemeinsam mehr bewegen:

Sternfahrt Durchs Würmtal zur IAA Demo am 11.09.2021

Vielen Dank allen Teilnehmenden für diese gelungene Veranstaltung!

Etwa 25.000 Teilnehmer*innen radelten aus allen Himmelsrichtungen in einer Sternfahrt zur IAA nach München um dort in einer gemeinsamen Abschlusskundgebung eine echte Mobilitätswende zu fordern. Hier ein paar Impressionen zur Sternfahrt:

Die Einladung

Am 11. September demonstrieren wir mit vielen tausenden Menschen für eine schnelle Mobilitätswende. ​Die Fahrraddemo wird sich aus allen Himmelsrichtungen, streckenweise über Autobahnen und den Mittleren Ring, sternförmig auf München zubewegen. Für Eltern mit kleineren Kindern gibt es eine extra Familienroute. Fußgängerinnen und Fußgänger bilden in der Innenstadt einen eigenen Protestzug. Um 14:30 Uhr vereinigen sich Demozug, Sternfahrt und Kinder-Radldemo auf der Theresienwiese.

Die Sternfahrt Route durchs Würmtal

Die Sternfahrt beginnt in Weilheim und führt über Starnberg durchs Würmtal und in Gräfelfing auf die A96. Die gesamte Veranstaltung ist als Demonstrationszug angemeldet und wird entsprechend abgesichert. Von drei Sammelpunkten im Würmtal kann man sich dem vorbeifahrenden Demonstrationszug anschließen.

ACHTUNG: Aufgrund des Verbots die A96 zu benutzen, mussten die Abfahrtszeiten nochmal kurzfristig angepasst werden. Bitte beachten, entgegen der Plakatierung ist die Abfahrt nun insgesamt etwas früher:

  • 12:15 Uhr, Gauting, Rathausplatz
  • 12:30 Uhr, Krailling, Brauerei
  • 13:00 Uhr, Gräfelfing, Bürgerhaus

Natürlich können Sie sich auch direkt an der Strecke der Sternfahrt anschließen. Laufende Aktualisierungen finden Sie unter https://www.iaa-demo.de/sternfahrt


Weitere Demonstrationszüge starten direkt in München:

Demo um 12:00 Uhr auf der Theresienwiese

Kinder-Radldemo um 13:00 Uhr am Olympiapark

Laufende Aktualisierungen unter https://www.iaa-demo.de/aufruf


Bitte beachen Sie auch den IAA Gegenkongress

KonTra IAA

Kongress für transformative Mobilität
9.–10. September 2021 / München

Details siehe https://kontra-iaa.org/


Radldemo VERKEHRSRAUM FAIRTEILEN am 27. Juni 2021 um 14:00 Uhr

Trotz bestem Ausflugswetter und etwas verkürztem Programm wurde unsere Aktion mit insgesamt etwa 70 Teilnehmern eine runde Sache. Vielen herzlichen Dank nochmal an alle Beteiligten!

Die Presse hat bereits berichtet:

Hintergrund ist der Bau des B2 Tunnels in Starnberg. Für den Tunnel spricht, dass er die Chance bietet, die oberirdischen Flächen zu Gunsten der Menschen neu und fair zu verteilen.

Und hier einige Bilder zum Event:

Die Einladung zur Aktion

Am Sonntag, 27.06.2021 lädt das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg im Rahmen des diesjährigen Stadtradelns erneut zu einer Radldemo ein. Thema:

Verkehrsraum fairteilen

Sonntag, 27.06.2021
14:00 bis 16:00 Uhr
Kirchplatz in Starnberg

Aber mit dem Bau des Tunnels werden sich nicht zwangsläufig die verkehrspolitischen Prioritäten ändern. Deshalb hat das Aktionsbündnis Radwegbau die Stadt Starnberg als Veranstaltungsort ausgewählt, um auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer in der weiteren Stadtplanung in den Mittelpunkt zu stellen. Denn sonst hätte das 200 Mio Euro teure Tunnelprojekt sein Ziel verfehlt.

Eine ausführlichere Formulierung entnehmen Sie bitte unserer Pressemeldung, siehe

Ablauf

  • 14:00 – 14:30 Uhr
    • Eröffnung und Begrüßung
    • Beitrag der STAgenda zu zeitgemäßen Konzepten in Starnberg
    • Demo-Auftakt mit Musik
  • 14:30 – 15:15 Uhr
    • Radldemo im Bereich Autobahnende und Münchner Straße (B2)
  • 15:15 – 16:00 Uhr
    • Diskussion mit Bundestags-Kandidat*innen
    • Ausklang mit Musik und Ende der Veranstaltung

Werbematerial

Wir freuen uns, wenn Sie die Aktion unterstützen und bieten hier die Materialien für Print und digitale Medien:

Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg

Im Zuge des Stadtradelns 2020 hat sich unter Beteiligung von Bund Naturschutz Bayern, ADFC, VCD, Fridays for Future und Omas for Future das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg formiert. Zwischenzeitlich hat sich auch die Mobilitätswende Weßling angeschlossen.

Nach einer Poolnudelaktion in Gauting und Krailling und einer Radldemonstration von Gilching über Gauting nach Starnberg ist dies die dritte Radldemonstration im Landkreis Starnberg im Kontext der anstehenden Bundestagswahl

Foto: Gerhard Hippmann

Wie fahrradfreundlich ist der Landkreis STA?

Mitte Oktober 2020*) überprüft eine Kommission der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK Bayern) die Fahrrad-Infrastruktur im Fünfseenland mit dem Ziel einer Re-Zertifizierung des Landkreises Starnberg als „fahrradfreundliche Kommune“.

*) Laut neuesten Infos wurde der Termin (Corona!) auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die bevorstehende Re-Zertifizierung des Landkreises STA als „Musterknabe“ in Sachen Fahrradfreundlichkeit nahm der VCD zum Anlass, die direkt Betroffenen um ihre Meinung zu bitten.

Die Umfrage

Zwischen 26.08. und 11.10.2020 nahmen 143 Teilnehmer*innen an folgender niederschwelligen Meinungsumfrage teil:

Das Gesamtergebnis

Knapp 20% aller Teilnehmenden bewerten den Ladkreis Starnberg insgesamt als fahrradfreundlich, das entspricht einer Bewertung mit einem von fünf Sternen.

Vielen Dank allen Teilnehmenden für die wertvollen Beiträge!

Rückmeldungen zur Fahrradfreundlichkeit insgesamt

Etwa 83% der Teilnehmenden bewerten die Fahrradfreundlichkeit im Landkreis STA eher kritisch.

Fahrradfreundlichkeit nach Nutzung

Die Fahrradfreundlichkeit für Freizeitaktivitäten wird insgesamt besser bewertet als im Alltag.

Fahrradfreundlichkeit und PKW-Besitz

Interessant ist, dass etwa 5% der Teilnehmenden über keinen eigenen PKW mehr im Haushalt verfügen. In dieser Gruppe wird die Fahrradfreundlichkeit besonders kritisch bewertet (keine positive Rückmeldung). Die Fahrradfreundlichkeit wird bei Haushalten mit mehr als zwei PKW dann sprunghaft besser bewertet.

Fahrradfreundlichkeit und Personenanzahl

Alleinstehende scheinen die Bedingungen am wenigsten zu beeinträchtigen. Darüber hinaus scheint die Anzahl der Personen je Haushalt keinen fundamentalen Einfluss auf die Bewertung zu haben.

Repräsentative Begründungen

Detaillierte Begründungen werden mit den Auswertungen der Landkreisgemeinden in ca. zwei Wochen veröffentlicht.

Radfahrende werden zunehmend berücksichtigt – aber längst nicht wie nötig.

Es werden immer noch Strassen ohne begleitenden Radweg. Radwege sind an vielen Stellen so geführt, dass gegenüber dem KFZ Behinderungen sind. usw.

Auslaufende Radwege, schlechte Kennzeichnung, oft schlechter Zustand

Es gibt kein durchgägiges Fahrradweg konzept sondern nur Stückwerk

Zu sehr auf den Autoverkehr fokussiert. Zu wenig Radwege.

Im Wald lässt sich gut Fahrradfahren, aber wenn man auf Straßen Strecken zurücklegen muss, gibt es kaum Radwege auf den wichtigen Verbindungen. Auch eine Ausschilderung für Radfahrer fehlt weitgehend

Teilweise sehr gefährlich

Es fehlt an klarer Prioritätensetzung pro Umweltverbund und damit auch pro Radverkehr. Sprich: Radverkehr wird sehr zögerlich gefördert, Mängel an radfreundlicher Infrastruktur, Verbesserungen dauern zu lange, Finanz- und Personal-Budgets fehlen.

Neue Landstraßen werden ohne Fahrradweg erstellt. Radwege fehlen : Gauting – Neuried, Gauting – Hausen,Queren der Westumfahrung im Bereich Mammhofen für Radlfahrer sehr gefährlich!

Gut aber brauchen mehr und sichere Radwege

Dies ist nur ein kleiner Auszug, die Gemeindeauswertungen werden mit vollständigen Begründungen ausgeliefert.

Vorsichtiges erstes Fazit: „Ausreichend, setzen!“ hieße so ein Ergebnis wohl in der Schule. 83 Prozent der Befragten stellt dem Radverkehr ein schlechtes Zeugnis aus, der Weg zu gefühlter Fahrradfreundlichkeit scheint noch weit. Der Landkreis müsste wohl nachsitzen oder zumindest Nachhilfestunden nehmen.

Die Umfrage bestärkt uns in der Meinung, dass ein Monitoring hilfreich wäre. Ein z.B. jährlicher Check-up, der Investitionen in die Mobilität im Landkreis STA auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Damit könnte bei Landkreis-Politiker.Innen die Erkenntnis reifen, dass Investitionen in den Radverkehr deutlich bessere Renditen abwerfen als die in den Kfz-Verkehr. So ein Monitoring wäre u.E. ein positiver Verstärker für mehr Radverkehr.

Einladung zur Poolnudelaktion am 26.07.2020 in Gauting

Das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg lädt am Sonntag den 26.07.2020 zur gemeinsamen Poolnudelaktion mit Rundfahrt, am

  • Sonntag, 26.07.2020, 14:00 Uhr
  • Bahnhofsplatz Gauting
  • Ende der Veranstaltung ca. 16:00 Uhr

Die Aktion steht im Zeichen der Kernforderung

Mehr Platz für’s Rad

Denn mehr Platz für’s Rad hilft allen Verkehrsteilnehmern durch:

  • Mehr Sicherheit für Radfahrende
  • Weniger Konflikte mit zu Fuß gehenden
  • Weniger Stau für Auto fahrende

Poolnudeln stellen wir in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Bitte tragen Sie an den Sammelpunkten einen Mund-/Nasenschutz.

Flyer und Plakat zum Ausdrucken, Weitergeben und Aushängen finden Sie hier:

Aktionsbündnis Radwegbau

Im Landkreis Starnberg hat sich im Zuge des diesjährigen Stadtradelns ein ‘Aktionsbündnis Radwegbau’ formiert. Verkehrs-, Natur- und Klimaschutzvereine drängen im Schulterschluss auf ein lückenloses Radwegenetz. Dies dient allen Verkehrsteilnehmern, so eine der zentralen Botschaften des Bündnisses.

Radldemo Verkehrsraum fairteilen am 1. Juli 2017

Bei der Klimaschutz-Aktion Stadtradeln 2019 war Starnberg kilometerstärkster Landkreis in Bayern. Den Ehrenamtlichen des neuen „Aktionsbündnisses Radwegbau“fehlt jedoch das Wichtigste für die Radfahrenden: „Wir haben viele Jahre gerne kräftig dazu beigetragen, dass der Landkreis Starnberg beim Stadtradeln vorne dabei ist, und freuen uns über diesen Erfolg. Doch nun brauchen wir endlich mehr Radwege, und zwar dringend!“, so Ellen Hacker vom Bund Natuschutz Bayern. Eine gute Rad-Infrastruktur sei besser als jedes „Danke“ und bringe mehr Menschen aufs Rad – und zwar das ganze Jahr über.

Die Vorteile für die Radfahrenden liegen auf der Hand: Durchgängige Radwege in ausreichender Breite bieten mehr Sicherheit und sind eine Einladung zum Umsteigen. Auch für alle anderen und den Landkreis selbst birgt ein höherer Anteil des Radverkehrs am gesamten „Modal Split“ viele Vorteile. Schließlich spart man im Vergleich zum Straßenbau Flächen, öffentliche Gelder und Zeit in der Umsetzung. Im Betrieb benötigt der Radverkehr nur etwa 10% der Fläche von Kfz *), und der Bau von Radwegen erfordert nur einen Bruchteil öffentlicher Mittel. Mit mehr Radverkehr bleibt die Infrastruktur auch bei weiterem Entwicklungsdruck leistungsfähig.

Das Aktionsbündnis Radwegbau wurde von den Kreisverbänden des Bund Naturschutz Bayern, ADFC und VCD sowie den lokalen Fridays for Future und Omas for Future aus der Taufe gehoben. Ziel des Bündnisses ist, das Thema Radverkehr politisch höher zu priorisieren und das vom Landkreis selbst gesteckte Ziel von 21% Radverkehrsanteil entschlossener zu verfolgen.

Grundlage der Vorschläge stellt das 2016 beschlossene „Konzept zum Alltagsradroutennetz“ dar, dessen Realisierung in den 14 Gemeinden noch sehr lückenhaft ist. Die Forderungen des Bündnisses im einzelnen:

  • Das Landratsamt soll die Umsetzung deutlich aktiver als bisher unterstützen und gegebenenfalls auch mitfinanzieren. Dafür müssen Personal und Budgets bereitgestellt werden.
  • Ein Mobilitätsbeirat des Kreistags wird eingesetzt, der unter anderem die laufende Priorisierung offener Maßnahmen begleitet.
  • Die Fortschritte im Ausbau des Radverkehrsnetzes werden jährlich geprüft und veröffentlicht.
  • Der Anteil des Radverkehrs am Modal Split im Landkreis wird 2020 ermittelt und im 4-Jahres-Turnus erhoben. Gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Radförderung angepasst.
  • Solange die baulichen Maßnahmen noch nicht umgesetzt werden können, sind pragmatische Übergangslösungen zu schaffen, beispielsweise durch Geschwindigkeitsreduzierungen von Tempo 30 inner- und Tempo 60 außerorts, sofern sich Radfahrende und Kfz die Verkehrsflächen teilen.
  • Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass die in der StVO festgelegten Sicherheitsabstände beim Überholen von 1,50 m innerorts und 2,0 m außerorts eingehalten werden.

Gerade die beiden letzteren Forderungen zeigen, dass ein lückenloses Alltagsradroutennetz allen Verkehrsteilnehmern dient: „Mehr sichere Radwege ziehen mehr Radlfahrer an, und mehr Radlfahrer bedeuten weniger Stau.“, so Heinrich Moser, VCD Kreisverband FFB-STA e.V.

*) Abgeleitet aus dem VCD Mobilitätsatlas, siehe https://www.vcd.org/themen/klimafreundliche-mobilitaet/mobilitaetsatlas/

Verkehrswende im Landkreis STA Teil 3: VCD-Vorschläge

Im ersten Teil unserer Serie über die Verkehrswende im Landkreis Starnberg fühlten wir der Vision Mobilität 2020 auf den Zahn. In Teil zwei untersuchten wir, wieviel Verkehrswende in den Parteiprogrammen für die Kreistagswahl steckte. Deutlich zu wenig, mussten wir leider feststellen! Und das, obwohl sich viele Landkreisbürger*innen eine Mobilität für Menschen dringend wünschen. Somit dürften weiterhin viele in Politik und Verwaltung im Landkreis am Bedürfnis nach Sicherheit, Gesundheit und Fairness im Verkehr vorbei arbeiten. Das wollen wir ändern.

In diesem dritten und letzten Teil der Serie folgen konkrete Vorschläge, wie wir die Verkehrswende im Landkreis Starnberg doch noch gemeinsam realisieren können. Diese sollen als Diskussionsgrundlage für eine echte Vision Mobilität 2025 dienen:

Vorschlag 1: Der Landkreis ergreift geeignete Maßnahmen, um den motorisierten Individualverkehr (MIV) zugunsten des Umweltverbunds wirksam zu reduzieren. Ziel ist es, den MIV-Anteil am Modal Split (bezogen auf Wege) jährlich um ein Prozent zu senken. Der Neu- und Ausbau von Straßen und Stellplätzen für Kfz wird gestoppt. Finanzielle und personelle Ressourcen werden entsprechend umverteilt.

Für eine echte Verkehrswende ist eine deutliche Reduzierung des MIV unabdingbar. Denn lebenswerte öffentliche Räume sind nur mit erheblich weniger Kfz-Verkehr möglich. Dieses Ziel ist erreichbar, indem der immense Aufwand an Personal und finanziellen Mitteln für den Kraftverkehr zugunsten verträglicher Mobilitätsformen zurück gefahren wird. Es kann nicht sein, dass sich das Landratsamt mit dem Premiumservice seiner Kfz-Zulassungsstelle brüstet, während die Radverkehrsförderung wegen Personalmangel zum Erliegen kommt. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, führen Straßen- und Parkplatzbau langfristig stets zu noch mehr Belastung durch Autoverkehr.

Vorschlag 2: Die E-Start-Kampagne wird durch eine F-Stopp-Kampagne ersetzt. Ziel ist es, den Motorisierungsgrad (bezogen auf die Einwohnerzahl) mit fossil angetriebenen Fahrzeugen im Landkreis möglichst schnell zu senken. Es werden keine Genehmigungen mehr für Infrastruktur und Handel für bzw. mit fossilen Treib- und Brennstoffen erteilt.

Das Ziel der E-Start-Kampagne, den Landkreis zur Region mit der höchsten Dichte an Elektrofahrzeugen zu machen, geht am eigentlichen Problem vorbei: Das ist nämlich die viel zu hohe Nutzung von Fahrzeugen, die mit fossilen Treibstoffen angetrieben werden. Es ist außerdem nicht mit dem Ziel vereinbar, den MIV zu reduzieren. Und nicht zuletzt wird der immense Ressourcenverbrauch für die Produktion elektrisch angetriebener Kfz übersehen, der nach heutigem Erkenntnisstand keinen Umstieg auf E-Autos im globalen Maßstab erlaubt.

Poolnudel-Demo am 7. Oktober 2019 in Gilching

Vorschlag 3: In der Raum- und Bauleitplanung stellt der Landkreis die Schaffung von Kommunen der kurzen Wege in den Mittelpunkt.

Das überkommene Ideal der autogerechten Stadt basiert auf strikter räumlicher Trennung von Wohnen, Arbeit, Einkauf und Freizeit. Als Verkehrsmittel zwischen diesen Nutzungen ist das Privatauto vorgesehen. Diese Idee wurde auch im Landkreis Starnberg über viele Jahrzehnte in Beton gegossen und zwingt heute viele Menschen zur Kfz-Nutzung. Als beratende und kontrollierende Behörde im Bauwesen kann das Landratsamt auf eine Umkehrung dieser Fehlentwicklung hin wirken.

Vorschlag 4: Der Landkreis stellt sicher, dass Straßen gemäß der Gestaltungsgrundsätze der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen geplant werden. Demnach kommen die Belange von Fußgängern und Radfahrern bei der Aufteilung des Straßenraums an erster Stelle.

In den Landkreiskommunen gibt es zahlreiche Beispiele, wo Fußgänger und Radfahrer an den Rand gedrängt werden, um optimal breite Fahrbahnen für den Kraftverkehr zu ermöglichen. Auch dieses Planungsprinzip ist nicht mehr zeitgemäß und entspricht zudem nicht einmal den heute geltenden Richtlinien. Daher soll die Obere Verkehrsbehörde im Landratsamt sicher stellen, dass innerörtliche Straßen von außen nach innen geplant werden, d. h. zuerst wird ausreichend Platz für Fuß- und Radverkehr vorgesehen, und dann wird der restliche Raum für Kfz verwendet.

Vorschlag 5: Der Landkreis unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung von Maßnahmen für sichere und menschenfreundliche Verkehrsführung wie Geschwindigkeitsbeschränkungen (Tempo 30 innerorts), Fußgängerüberwege und Verkehrsberuhigte Bereiche.

Bislang genießen die Belange des Kraftverkehrs stets höchste Priorität bei den Verkehrsbehörden im Landratsamt (sowie bei Verkehrspolizei und Straßenbauamt). Dies widerspricht jedoch den Wünschen der Allgemeinheit. In Zukunft müssen Sicherheit und Wohlbefinden von Fußgängern und Radfahrenden höher gewichtet werden als die Leistungsfähigkeit für den Kfz-Verkehr.

Demo bei der Eröffnungsveranstaltung der Westumfahrung Starnberg am 1. Dezember 2018

Vorschlag 6: Der Landkreis unterstützt die Kommunen bei der Planung und Realisierung von Mobilitätsstationen an Bahnhöfen und anderen verkehrlich bedeutsamen Orten.

Mobilitätsstationen optimieren den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln. Insbesondere kleinere Gemeinden sind häufig nicht in der Lage, solche neuartigen Konzepte aus eigener Kraft umzusetzen. Hier wird Unterstützung durch das Landratsamt benötigt, was auch die Etablierung von einheitlichen Standards im ganzen Landkreis erleichtert.

Vorschlag 7: Der Landkreis setzt sich für ein 365-€-Jahresticket für alle Bürgerinnen und Bürgern im MVV ein. Wer keinen Kfz-Führerschein besitzt oder diesen hinterlegt, kann den ÖPNV kostenlos nutzen. Neubürger können den ÖPNV in den ersten drei Monaten kostenlos nutzen.

Die beschlossene Einführung des 365-€-Jahrestickets für Schüler*innen und Auszubildende ist ein erfreulicher Schritt in die richtige Richtung. Ziel muss allerdings sein, das Angebot auf alle Menschen auszuweiten, denn der öffentliche Verkehr darf nicht als Notlösung für unfreiwillig autolose Randgruppen verstanden werden. Aus demselben Grund ist es nicht ausreichend, die kostenlose ÖPNV-Nutzung bei Hinterlegung des Kfz-Führerscheins nur Senioren anzubieten. Nicht zuletzt sollen auch Neubürger kostenlos fahren dürfen, denn nach einem Umzug sind Menschen für neue Alltagsroutinen besonders aufgeschlossen.

Vorschlag 8: Der Landkreis setzt ein eigenes, mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattetes Team für die Förderung des Fuß- und Radverkehrs ein. Die Realisierung des bereits beschlossenen Alltagsradroutennetzes sowie die Planung von Radschnellwegen werden mit höchster Priorität verfolgt. Das Team tauscht sich im Rahmen eines runden Tisches Radverkehr regelmäßig mit Bürger*innen, örtlichen Initiativen und NGOs aus, um konkrete Verbesserungen für Zufußgehende und Radfahrende zu erarbeiten und rasch zu realisieren. Ziel ist es, den Radverkehrsanteil am Modal Split (bezogen auf Wege) jährlich um ein Prozent zu steigern.

Das bisherige (geringe) Tempo bei der Realisierung des 2016 beschlossenen Alltagsradroutennetzes ist völlig inakzeptabel. Während die Kommunen beim Buslinienverkehr bestmöglich koordiniert, umworben und gefordert werden, behandelt die Landkreisverwaltung den Radverkehr mehr als stiefmütterlich. Wie aufwändig zu realisierende Infrastruktur erfolgreich umgesetzt werden kann, demonstriert das Staatliche Bauamt beim Bau des gigantischen Kfz-Tunnels in Starnberg.

Radldemo für sichere Schulwege am 18. Oktober 2019 in Gilching

Um ein realistisches Bild von Ist-Stand und Entwicklung der Mobilität im Landkreis Starnberg zu erhalten, sind regelmäßig (zum Beispiel alle zwei Jahre) methodisch fundierte Mobilitätserhebungen durchzuführen und zu veröffentlichen. So kann die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft und – falls nötig – rechtzeitig gegengesteuert werden.

Im Übrigen wäre gegenüber der bisherigen Praxis schon viel gewonnen, wenn die Entscheidenden in Verwaltung und Politik Interpretations- und Ermessensspielräume konsequent im Sinne der Verkehrswende nutzen. Dies gilt zum Beispiel für Tempolimits, Fußgängerüberwege und –ampeln, Fahrradschutzstreifen, rotmarkierte Fahrradfurten etc. Vor allem die Verantwortlichen in Landratsamt, Straßenbauamt und Verkehrspolizei fordern wir auf, künftig zugunsten gesunder und fairer Mobilität für Alle zu entscheiden – und nicht länger den Fokus auf möglichst hohen Kfz-Durchsatz zu legen. So könnten die Landkreiskommunen leichter für die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger sorgen.

Fazit: In Landkreispolitik und -verwaltung herrscht (noch?) wenig Bewusstsein und Entschlossenheit, unsere Mobilität zeitgemäß zu gestalten. Somit kommt es auf Bürgerinnen und Bürger wie Sie sowie auf Verbände wie den VCD an. Verhelfen wir gemeinsam mit einer Verkehrswende von unten einer menschen- und umweltfreundlichen Mobilität zum Durchbruch. Seien Sie dabei und machen Sie mit!

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