Aktion ÖPNV-Check nimmt Fahrt auf – Aufruf zur Teilnahme

Am 10. August starte der VCD-Kreisverband die Aktion ÖPNV-Check im Landkreis FFB. Dabei sind die ÖPNV-Nutzer und auch solche, die es erst noch werden wollen aufgerufen, Hinweise zu geben. Wo bestehen Mängel und wo sind Verbesserungen nötig? Auch Ideen, wie Bus und Bahn besser werden können, sind willkommen. Ziel der Aktion ist es, den ÖPNV attraktiver zu machen.

Zum Auftakt berichtet auch die Lokalpresse über die „beschämende Situation“ am Busbahnhof FFB. Der VCD-Kreisvorsitzende Oliver Lange hat vor Ort Kritik geübt: „Viel Schmutz, fehlende Wegeleitung, zu wenig Information, wo welche Buslinien ankommen und abfahren, kein richtiger Regenschutz, zu undurchsichtige Verkehrsleitung – da fühlt man sich als Fahrgast ziemlich allein gelassen. Dabei sollte der Busbahnhof doch eigentlich das freundliche Eingangstor zur Kreisstadt sein.“

Großes Presse-Echo

https://www.kreisbote.de/lokales/fuerstenfeldbruck/vcd-kritisiert-den-busbahnhof-fuerstenfeldbruck-massiv-94438383.html

https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/nahverkehr-im-fahrgast-check-wie-gut-sind-die-einrichtungen-des-oepnv-94447423.html

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/busbahnhof-fuerstenfeldbruck-maengel-orientierung-sicherheit-li.3527972

Jeder kann ÖPNV-Checker sein

Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass die Aktion gut ankommt. Meldungen aus verschiedenen Orten im Landkreis sind inzwischen eingetroffen. Die Stadt FFB hat bereits öffentlich zugesagt, dass sie die Verbesserungsvorschläge des VCD für den Busbahnhof z. B: öfters reinigen, bessere Wegeleitung – prüfen wird. Weitere Hinweise zu Mängeln kamen unter anderem

– aus Eichenau: eine Verkehrsinsel behindert eine Buslinie beim Abbiegen.

– aus Olching: bei Regen spritzt das Wasser von der Straße in die Bushaltestelle

– Bus 860 Olching-Freiham: keine Ersatzfahrpläne für 10wöchige Umleitung zw. Eichenau und Puchheim Ort.

ÖPNV-Check – mitmachen bis 31.Oktober

Der Verkehrsclub ruft die ÖPNV-Nutzer auch auf, selbst zum ÖPNV-Checker zu werden. Wer Mängel bei Bus uns Bahn im Landkreis erkennt, soll sie an den Verband melden: mitmachen@vcd-ffb-sta.de

Die Aktion läuft noch bis zum 31. Oktober. Der VCD wird die Ergebnisse sammeln, aufbereiten und an Stadt und Landkreis weiter geben.„Wir appellieren an die Verantwortlichen zu handeln und den Busverkehr attraktiver zu gestalten,“ so der VCD-Kreisvorsitzende.

Der ÖPNV-Check im Landkreis FFB

Aktion für einen besseren Verkehr bei Bus und Bahn

Bis 31. Oktober – jetzt mitmachen

Der VCD-Kreisverband möchte, dass die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel weiter wächst. Dafür braucht es aber nicht nur Busse und Bahnen, die oft und pünktlich fahren, sondern auch einiges drumherum: Informationen in Echtzeit, Wegweisungen, leichte Zugänglichkeit, Sauberkeit u.v.m.

Der VCD ruft die ÖPNV-Nutzer im Landkreis und auch solche, die es erst noch werden wollen auf, Hinweise zu geben. Wo bestehen Mängel und wo sind Verbesserungen nötig? Auch Ideen, wie Bus und Bahn besser werden können, sind willkommen.

Hinweise, Wünsche, Forderungen unter mitmachen@vcd-ff-sta.de

Bundesverkehrsministerium veröffentlicht Fußverkehrsstrategie

Erste Ankündigen gab es schon länger, den Fußverkehr bei der Gesetzgebung und in der Gestaltung des Verkehrsraumes mehr in den Focus zu rücken. Nachdem in den 2024 geänderten StVG und der StVO erste Hinweise zu finden sind, finden sich dazu auch Änderungen für den Fußverkehr im aktuellen Entwurf der VwV zur StVO.

So wurde zum Beispiel in der StVO der Text zum Verkehrszeichen 240, gemeinsamer Geh- und Radweg, in der Anlage 2 zu StVO §41 geändert. Nun ist die Rücksichtnahme der Radfahrer auf den Fußverkehr explizit erwähnt.

Link zur Pressemeldung des BMDV:

https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2025/010-wissing-fussverkehr-in-der-alltagsmobilitaet.html

Die Hauptpunkte der neuen Fußverkehrsstrategie:

  • Anerkennung des Fußverkehrs als gleichwertige und -berechtigte Verkehrsart,
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit und signifikante Reduzierung von Unfällen,
  • Steigerung der Lebensqualität durch attraktivere Fußverkehrsangebote und bessere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum,
  • Förderung des Klima- und Umweltschutzes, insbesondere durch die Steigerung des Fußverkehrsanteils bis 2030,
  • Förderung der Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung durch aktive Mobilität,
  • Sicherstellung barrierefreier Mobilität für alle, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen.


Wichtig wäre nun den geschriebenen Worten Taten folgen zu lassen, vor allem den Kommunen Klarheit und die Werkzeuge zu geben. Die gemeinsame Führung von Fuß- und Radverkehr ist in den entsprechenden Regelwerken schon lange nur ein Notbehelf wenn genügend Platz für die Verkehrsfläche vorhanden ist, trotzdem ist dies gerade in Bayern und auch in unserem Landkreisen die Regel, in den meisten Fällen nur mit Mindestmaß, und nicht die Ausnahme. Innerorts sollten Straßen von außen nach innen geplant werden.

Verwaltungsvorschrift zur neuen StVO im Kabinett beschlossen

Die Verwaltungsvorschrift zum neuen Verkehrsrecht, die der Verwaltung als Handlungsorientierung dient, hat ihre erste Hürde genommen, wurde in der Bundesregierung beschlossen und wird nun dem Bundesrat zugeleitet, der ihr noch zustimmen muss.

Wir befinden uns noch in Prüfung, aber die Berücksichtigung von Umwelt-, Gesundheits- und städtebaulichen Aspekten des neuen Verkehrsrechts rückt in greifbare Nähe.

Hier die Pressemeldung aus dem Bundesverkehrsministerium:

#Hausflotte FFB: Zwei Informationsabende zum Thema Carsharing von Privat zu Privat

Ein Mitglied der Brucker #Hausflotte lädt zu zwei Informationsabenden in die Fürstenfeldbrucker VHS.

Tanja De Azambuja, Mitglied der Fürstenfeldbrucker #Hausflotte (https://www.carsharing-ffb.de/) und des Brucker Umweltbeirates, lädt zu zwei Informationsabende in die VHS zum Thema Carsharing von Privat zu Privat.
Neben der Möglichkeit Partner für das Carsharing zu finden, gibt es Informationen zu Versicherung, Kosten und mögliche Probleme zum Auto leihen und verleihen

Eintritt ist frei, aber es wird um Anmeldung über die VHS gebeten:

1. Veranstaltung, Montag 18.11.2014, ab 19:00
https://vhs-stadtlandbruck.de/Veranstaltung/cmx6643489af40ae.html

2. Veranstaltung, Donnerstag 21.11.2024, ab 19:00
https://vhs-stadtlandbruck.de/Veranstaltung/cmx664db57d8304b.html

Mobilitätswoche 16.9. bis 22.09.24 in Fürstenfeldbruck – Thema 2024: Shared Public Space

Mobilitätswoche 16.9. bis 22.09.24 in Fürstenfeldbruck – Thema 2024: Shared Public Space

wie seit einigen Jahren üblich, finden auch in diesem Jahr rund um die europäische Mobilitätswoche in der Stadt Fürstenfeldbruck, und im Landkreis Fürstenfeldbruck, viele begleitende Veranstaltungen statt.

1. In der Stadt ist der Auftakt schon etwas früher, nämlich am Wochenende davor und beginnt mit dem Aumühlenfest am 15.9. (Findet bei jedem Wetter statt!)
https://www.stadtbibliothek-fuerstenfeldbruck.de/ffb-stadtbibliothek/web.nsf/id/li_domocsbnma.html

2. zudem gibt es auch schon am 15.09. die ADFC Radltour „ZUR HEIDEBLÜTE INS HASPELMOOR“
10–17 Uhr, Treffpunkt: Schöngeisinger Straße 22


3. Besonders erwähnt sei noch am Mittwoch, den 18.09., der CARSHARING-INFORMATIONSABEND, um 19–20.30 Uhr, Gretl-Bauer-Volkshochschule, Niederbronnerweg 5


4. Zum Abschluss am 22.09. dann den AUTOFREIEN SONNTAG mit vielen Veranstaltungen im gesamten Landkreis:
https://autofreier-sonntag.bayern



Eine Übersicht der Veranstaltungen in der Stadt finden Sie unter:
https://www.fuerstenfeldbruck.de/ffb/web.nsf/gfx/37E5532C6D761A3BC1258B86004858E0/$file/Programm_Mobilit%C3%A4swoche+Autofreier%20Sonntag_F%C3%BCrstenfeldbruck.pdf

Bundesrat beschließt am 05.07.2024 die Änderung der StVO

Nachfolgend zur Änderung des StVG wurde am 05.07.2024 die StVO geändert. In der Beschlussfassung sind vor allem Änderungen, die dem normalen Verkehrsteilnehmer nicht oder nur indirekt betreffen.

https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/24/1046/50.html;jsessionid=B4C48A580D742699FE905F9C236E9618.live241?nn=4352768#top-50

Eine Ausnahme, die sich an die Verkehrsteilnehmer direkt wendet, ist in Anlage 2, zum Verkehrszeichen 240: „gemeinsamer Gemeinsamer Geh- und Radweg“:
Im Gegensatz zur vorherigen Version wird nun auch für dem Radverkehr eine an den Fußverkehr angepasste Geschwindigkeit vorgeschrieben wenn nötig. Der Radverkehr verliert damit die Sonderstellung auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg, auch wenn es für rücksichtsvolle Radfahrer schon bisher selbstverständlich war. Dieses bedeutet aber auch, dass es damit für StVB eine größere Hürde geben sollte, die meist wenig sinnvolle gemeinsame Verkehrsführung anzuordnen.

Zu den wichtigen Änderungen gehört die Anpassungen von §45. Als erstes wird damit den Straßenverkehrsbehörden die Ermächtigung für die nun im StVG erweiterten Möglichkeiten des Klima- und Gesundheitsschutz gegeben. Dem Bundesrat war aber wichtig zu betonen, das Anordnungen nicht auf Kosten der Sicherheit im Straßenverkehr gehen dürfen, was mit einer entsprechenden Umformulierung erreicht werden soll.
Dazu werden die Ausnahmen in (9) für die Anordnung von Tempo 30 um die „Einrichtungen
für Menschen mit Behinderungen“ erweitert. Auch können nun einzelne T20-Abschitte zusammengefasst werden in eine durchgängige Tempobeschränkung, wenn diese kurz aufeinander folgen.

Der Bundesrat hat am Ende der Beschlussfassung einige wichtige Anmerkungen und Hinweise gegeben. Dazu zählt in der nächsten StVO-Änderung das Ziel „Vision Zero“ aufzunehmen.
Und der Bundesrat möchte den Fußverkehr generell stärken. Es wird z. B. eine Erleichterung begrüßt, um einen Fußgänger-Überweg (umgangssprachlich Zebrastreifen) einrichten zu können. Dies würde Bayern besonders betreffen, das StMB hat dies aktuell möglichst schwierig gemacht.
Dazu gibt die Bundesrat der Regierung die Aufgabe, die VwV zur StVO entsprechend den Änderungen (zügig) anzupassen. Da die VwV den Verwaltungen die Art der Ausführung und Grenzen definiert, wird dies vielleicht der interessanteste Schritt der 3-stufigen Änderung sein.

Fairkehrsstammtisch am 6. Mai 2024 in Weßling

Am Montag den 6. Mai 2024 um 19:30 Uhr treffen wir uns in Weßling im Restaurant Pietz zu einem Fairkehrsstammtisch zum Thema Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit.

Aktueller Anlass sind die Forderungen der Mobilitätswende Weßling zur Schulwegsicherheit, die mit der Kidical Mass Veranstaltung am 4. Mai 2024 thematisiert werden.

Gemeinsam mit dem Weßlinger Mobilitäts-Referenten Gerhard Hippmann wollen wir Möglichkeiten und Hürden von Verkehrsberuhigung und Verkehrswende anhand konkreter Mobilitätsprojekte in der Gemeinde Weßling diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich, die Presse willkommen und die Einladung richtet sich an alle am Thema interessierten Mitmenschen.

Kidical Mass am 27.04.2024 in Grafrath

Klimaaktiv Grafrath lädt ein zur zweiten Kidical Mass am Samstag, den 27. April 2024!

Gemeinsam radeln wir in gemütlichem Tempo und mit Polizeibegleitung durch Grafrath, um ein Zeichen für kindersicheren Verkehr und Freiräume für Kinder und Jugendliche zu setzen. Seid dabei!

Start ist um 15:00 Uhr vor dem Rathaus in der Hauptstraße 64. Zielort ist wieder der Platz vor der Gemeinde. Dort ist ein gemeinsames Picknick geplant, also bringt eine kleine Brotzeit und Decken mit.

Beim bundesweiten Aktionswochenende radeln Zehntausende jeden Alters durch die Orte, um ein Zeichen für eine kinderfreundliche Verkehrsinfrastruktur zu setzen. Alle Details zur Veranstaltung siehe

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