Ruftaxi bricht alle Rekorde

SZ.de, 5. Juni 2017, Fürstenfeldbruck: Die Zahl der Fahrgäste könnte sich in nur zwei Jahren auf 120 000 Menschen vervierfachen. In Kooperation mit den Nachbarn arbeitet das Landratsamt an einem ÖPNV 4.0 mit Leihrädern und Car-Sharing.

Von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck.

Im April wurden mehr als 8500 Fahrgäste mit den MVV-Ruftaxen befördert, so viele wie nie zuvor. Zwei Jahre nach dem Start hat das Ruftaxi-System damit das Vierfache der angenommen Beförderungszahlen erreicht und ist an der Leistungsgrenze angelangt, erklärte Hermann Seifert, der ÖPNV-Koordinator im Landratsamt. Das Ruftaxi-System sorgt obendrein dafür, dass mehr Landkreis-Bewohner mit den Bussen fahren. Seifert rechnet damit, dass deren Zahl heuer von acht Millionen auf neun Millionen steigen könnte. Im Rahmen eines EU-Projekts tüfteln die Mitarbeiter derweil an einem ÖPNV 4.0, einer Ausweitung und Vernetzung des regionalen Angebots…

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/verkehr-das-ruftaxi-bricht-alle-rekorde-1.3534598

Verkehrsraum fairteilen

Radldemo am 1. Juli 2017 um 15:00 Uhr am Marktplatz Gilching

Jedes Fahrrad mehr ist potenziell ein Auto weniger auf unseren Straßen.

Die Schaffung einer adäquaten Radverkehrsinfrastruktur dient keinem Selbstzweck, sondern ist ein probates Mittel zur Reduzierung von Staus und Konflikten im alltäglichen Verkehrsgeschehen zugunsten aller Verkehrsteilnehmer.

Deshalb demonstrieren wir am 1. Juli 2017 für die Durchsetzung des Alltagsradroutennetzes im Landkreis Starnberg und den Stop der weiteren ‚Schubladisierung‘ des Konzepts in den kommunalen Gremien.

Veranstaltet vom Aktionsbündnis Verkehrswende STA, weitere Informationen unter http://www.verkehrsraum-fairteilen.de

 

Gröbenzell steigt um

Förderung der Nahmobilität, d. h. besser und attraktiver Bahn-, Bus- oder Radfahren sowie zu Fuß gehen, ist das Ziel von „Gröbenzell steigt um“.

Unter diesem Motto wurden im letzten Jahr beispielsweise die Neu- und Altbürgertour sowie das Stadtradeln organisiert, es wurde der Beitritt in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayerns begleitet und nachhaltige weiterführende Ideen für ein „Verkehrskonzept Gröbenzell“ entwickelt.

Weitere Details unter

Expressbus X910 in greifbarer Nähe

Die Expressbuslinie von der U-Bahn in Großhadern nach Weßling wird kommen, so viel steht fest – nur wann ist ungewiss. Während im Landkreis Starnberg noch über die Kostenverteilung debattiert wird, freut sich Neurieds Bürgermeister Harald Zipfel schon mal. Er geht davon aus, dass seine Gemeinde nichts für den geplanten X910 bezahlen muss…

Quelle: https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/expressbus-durchs-wuermtal-stoesst-in-neuried-auf-geteilte-freude-8305215.html

Runge glaubt nicht an Ausbau der S4

Grünen-Kreisrat wirft der Regierung Irreführung vor. Durch die zweite Röhre verschlechtere sich teils sogar der Takt. Der Fahrplan der S 4 wird sich nach dem Bau der zweiten Stammstrecke verschlechtern und der Ausbau zwischen Pasing und Eichenau ist wegen dieses Mammutprojekts in den kommenden Jahrzehnten gar nicht zu bezahlen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/s-bahn-runge-glaubt-nicht-an-ausbau-der-s-1.3375648

Ohne Auto leben – Handbuch für den Verkehrsalltag

Das Auto wurde im letzten Jahrhundert zum Sinnbild für moderne Mobilität und scheint für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Doch die Probleme, die der Autoverkehr mit sich bringt, sind unübersehbar. Unfälle, Lärm, Staus, Stress, Umweltverschmutzung, starker Flächenverbrauch für die benötigte Infrastruktur und enorme Kosten für die Allgemeinheit sind Folgen des motorisierten Individualverkehrs. Green City e.V. wünscht sich deshalb Alternativen zum Auto.

Quelle: https://www.greencity.de/event/ohne-auto-leben-handbuch-fuer-den-verkehrsalltag/

Umweltbewusstsein in Deutschland

Mobilitätswende noch nicht in Sicht, aber Veränderungsbereitschaft vorhanden

Für die Wege im Alltag nutzen 70 Prozent der Befragten täglich oder mehrmals wöchentlich ein Auto. Doch auch regelmäßige Autofahrerinnen und Autofahrer sind unter bestimmten Bedingungen bereit zu wechseln. Eine Stadt- oder Regionalentwicklung, die das Auto leichter verzichtbar macht, trifft bei über 90 Prozent der Befragten auf grundsätzliche Akzeptanz.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2016

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