Mia ham’s satt! Saubere Luft statt Verkehrskollaps

Demo am 6. Oktober 2018 um 11:00 Uhr am Königsplatz in München

Die Verkehrspolitik in Deutschland agiert nach wie vor eine Infrastrukturabteilung der deutschen Automobilindustrie.

Kunden werden mit manipulierter Software vorsetzlich betrogen zu Lasten der Gesundheit in der Allgemeinheit und unser Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) müht sich weiter mit weichen Maßnahmen Fahrverbote zu vermeiden, anstatt den betroffenen Fahrzeugen die Typzulassung zu entziehen, um den Handlungsdruck zu erhöhen.

Gleichzeitig wird die Landschaft weiter asphaltiert und zersiedelt, eine sinnfreie dritte Startbahn geplant und die Münchner S-Bahn Kunden zur Durchsetzung des zweiten Stammstreckentunnels in kollektive Geiselhaft genommen.

Es ist an der Zeit ein deutliches Zeichen für eine andere, eine menschliche Verkehrspolitik zu setzen und wir rufen dazu auf, kurz vor der Landtagswahl in Bayern ein unübersehbares Zeichen zu setzen und an der Demonstration teilzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Position zu Stellplatzsatzungen in FFB und STA

Die in unserer Mitgliederversammlung am 29. November 2017 vorgestellte und abgenommene Position zu Stellplatzsatzungen in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Starnberg wurde nun um die letzten Änderungsanträge ergänzt und steht hier vorab zur Verfügung.

Eine ausführliche Dokumentation zur Entwicklung und Änderungshistorie unserer Position nebst Mustersatzung finden Sie in Kürze hier. Das Ergebnis finden Sie bereits vorab zur Begutachtung:

Unsere Präsentation zur Veröffentlichung finden Sie hier:

Als Hintergrund finden Sie hier noch einige Artikel zum Thema:

FFB: Grauzone zwischen Auto und Fußgänger

Was ist sicherer für Radfahrer: der markierte Fahrbahnrand oder doch der traditionelle Radweg? Eine Fürstenfeldbrucker Debatte wegen der geplanten Umgestaltung einer Straße geht ins Grundsätzliche

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Konkret geht es um nicht mal 350 Meter Straße. Und doch ist die Sache exemplarisch. Denn es stellt sich die Grundsatzfrage: Was ist sicherer: der separate Radweg oder der am Fahrbahnrand abmarkierte Radstreifen? Eine Debatte in Fürstenfeldbruck endete jüngst mit einem Patt – und einem innovativen, möglicherweise aber unzulässigen Vorschlag.

Quelle / Vollständiger Artikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/verkehr-grauzone-zwischen-auto-und-fussgaenger-1.3752823

Verkehrsraum fairteilen

Radldemo am 1. Juli 2017 um 15:00 Uhr am Marktplatz Gilching

Jedes Fahrrad mehr ist potenziell ein Auto weniger auf unseren Straßen.

Die Schaffung einer adäquaten Radverkehrsinfrastruktur dient keinem Selbstzweck, sondern ist ein probates Mittel zur Reduzierung von Staus und Konflikten im alltäglichen Verkehrsgeschehen zugunsten aller Verkehrsteilnehmer.

Deshalb demonstrieren wir am 1. Juli 2017 für die Durchsetzung des Alltagsradroutennetzes im Landkreis Starnberg und den Stop der weiteren ‚Schubladisierung‘ des Konzepts in den kommunalen Gremien.

Veranstaltet vom Aktionsbündnis Verkehrswende STA, weitere Informationen unter http://www.verkehrsraum-fairteilen.de

 

Gröbenzell steigt um

Förderung der Nahmobilität, d. h. besser und attraktiver Bahn-, Bus- oder Radfahren sowie zu Fuß gehen, ist das Ziel von „Gröbenzell steigt um“.

Unter diesem Motto wurden im letzten Jahr beispielsweise die Neu- und Altbürgertour sowie das Stadtradeln organisiert, es wurde der Beitritt in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayerns begleitet und nachhaltige weiterführende Ideen für ein „Verkehrskonzept Gröbenzell“ entwickelt.

Weitere Details unter

Ohne Auto leben – Handbuch für den Verkehrsalltag

Das Auto wurde im letzten Jahrhundert zum Sinnbild für moderne Mobilität und scheint für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Doch die Probleme, die der Autoverkehr mit sich bringt, sind unübersehbar. Unfälle, Lärm, Staus, Stress, Umweltverschmutzung, starker Flächenverbrauch für die benötigte Infrastruktur und enorme Kosten für die Allgemeinheit sind Folgen des motorisierten Individualverkehrs. Green City e.V. wünscht sich deshalb Alternativen zum Auto.

Quelle: https://www.greencity.de/event/ohne-auto-leben-handbuch-fuer-den-verkehrsalltag/

Umweltbewusstsein in Deutschland

Mobilitätswende noch nicht in Sicht, aber Veränderungsbereitschaft vorhanden

Für die Wege im Alltag nutzen 70 Prozent der Befragten täglich oder mehrmals wöchentlich ein Auto. Doch auch regelmäßige Autofahrerinnen und Autofahrer sind unter bestimmten Bedingungen bereit zu wechseln. Eine Stadt- oder Regionalentwicklung, die das Auto leichter verzichtbar macht, trifft bei über 90 Prozent der Befragten auf grundsätzliche Akzeptanz.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltbewusstsein-in-deutschland-2016

Bundesländerindex Mobilität 2016

Bayern immerhin Vorletzter

Die Bundesländer Thüringen (Platz 1), Berlin und Rheinland-Pfalz (beide Platz 2) sind die Vorreiter beim Thema nachhaltige Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt ein wissenschaftlicher Ländervergleich, den das Qualitätsforschungsinstitut Quotas im Auftrag von Allianz pro Schiene, BUND und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates erstellt hat. In das verkehrspolitische Ranking des Bundesländerindex Mobilität und Umwelt 2016/17 sind die mobilitätsrelevanten Statistiken und die verkehrspolitischen Weichenstellungen aller 16 Länder anteilig eingeflossen. Brandenburg, Bayern und Hamburg kommen im aktuellen Länderranking auf die hintersten drei Plätze.

Quelle: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/pm-bundeslaenderindex-mobilitaet-und-umwelt/