Pool-Nudel-Aktion am 26.07.2020 in Gauting

Am 26.07.2020 startete das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg mit ihrer Auftaktaktion, einer Pool-Nudel-Aktion mit Rundfahrt von Gauting über Stockdorf, Krailling und KIM zurück nach Gauting.

70 Teilnehmer*innen folgten unserer Einladung und unterstrichen damit die Kernforderung des Aktionsbündnisses nach: Mehr Platz für’s Rad. Weitere Informationen zum Aktionsbündnis und die Einladung zur Veranstaltung finden Sie unter:

Wir bedankend uns bei der Verkehrsinitiative Marburg für die freundliche Überlassung des Banners zur Illustration der Sicherheitsabstände für Fahrradfahrer.

Es illustriert sehr deutlich wieviel Platz dem Radverkehr auf der Straße ohne baulich getrennten Radweg einzuräumen ist. Und je höher die Geschwindigkeitsdifferenz, desto höher das Konfliktpotenzial. Schon die innerörtliche Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 ist hier i.d.R. zu hoch.

Einladung zur Poolnudelaktion am 26.07.2020 in Gauting

Das Aktionsbündnis Radwegbau im Landkreis Starnberg lädt am Sonntag den 26.07.2020 zur gemeinsamen Poolnudelaktion mit Rundfahrt, am

  • Sonntag, 26.07.2020, 14:00 Uhr
  • Bahnhofsplatz Gauting
  • Ende der Veranstaltung ca. 16:00 Uhr

Die Aktion steht im Zeichen der Kernforderung

Mehr Platz für’s Rad

Denn mehr Platz für’s Rad hilft allen Verkehrsteilnehmern durch:

  • Mehr Sicherheit für Radfahrende
  • Weniger Konflikte mit zu Fuß gehenden
  • Weniger Stau für Auto fahrende

Poolnudeln stellen wir in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Bitte tragen Sie an den Sammelpunkten einen Mund-/Nasenschutz.

Flyer und Plakat zum Ausdrucken, Weitergeben und Aushängen finden Sie hier:

Aktionsbündnis Radwegbau

Im Landkreis Starnberg hat sich im Zuge des diesjährigen Stadtradelns ein ‘Aktionsbündnis Radwegbau’ formiert. Verkehrs-, Natur- und Klimaschutzvereine drängen im Schulterschluss auf ein lückenloses Radwegenetz. Dies dient allen Verkehrsteilnehmern, so eine der zentralen Botschaften des Bündnisses.

Radldemo Verkehrsraum fairteilen am 1. Juli 2017

Bei der Klimaschutz-Aktion Stadtradeln 2019 war Starnberg kilometerstärkster Landkreis in Bayern. Den Ehrenamtlichen des neuen „Aktionsbündnisses Radwegbau“fehlt jedoch das Wichtigste für die Radfahrenden: „Wir haben viele Jahre gerne kräftig dazu beigetragen, dass der Landkreis Starnberg beim Stadtradeln vorne dabei ist, und freuen uns über diesen Erfolg. Doch nun brauchen wir endlich mehr Radwege, und zwar dringend!“, so Ellen Hacker vom Bund Natuschutz Bayern. Eine gute Rad-Infrastruktur sei besser als jedes „Danke“ und bringe mehr Menschen aufs Rad – und zwar das ganze Jahr über.

Die Vorteile für die Radfahrenden liegen auf der Hand: Durchgängige Radwege in ausreichender Breite bieten mehr Sicherheit und sind eine Einladung zum Umsteigen. Auch für alle anderen und den Landkreis selbst birgt ein höherer Anteil des Radverkehrs am gesamten „Modal Split“ viele Vorteile. Schließlich spart man im Vergleich zum Straßenbau Flächen, öffentliche Gelder und Zeit in der Umsetzung. Im Betrieb benötigt der Radverkehr nur etwa 10% der Fläche von Kfz *), und der Bau von Radwegen erfordert nur einen Bruchteil öffentlicher Mittel. Mit mehr Radverkehr bleibt die Infrastruktur auch bei weiterem Entwicklungsdruck leistungsfähig.

Das Aktionsbündnis Radwegbau wurde von den Kreisverbänden des Bund Naturschutz Bayern, ADFC und VCD sowie den lokalen Fridays for Future und Omas for Future aus der Taufe gehoben. Ziel des Bündnisses ist, das Thema Radverkehr politisch höher zu priorisieren und das vom Landkreis selbst gesteckte Ziel von 21% Radverkehrsanteil entschlossener zu verfolgen.

Grundlage der Vorschläge stellt das 2016 beschlossene „Konzept zum Alltagsradroutennetz“ dar, dessen Realisierung in den 14 Gemeinden noch sehr lückenhaft ist. Die Forderungen des Bündnisses im einzelnen:

  • Das Landratsamt soll die Umsetzung deutlich aktiver als bisher unterstützen und gegebenenfalls auch mitfinanzieren. Dafür müssen Personal und Budgets bereitgestellt werden.
  • Ein Mobilitätsbeirat des Kreistags wird eingesetzt, der unter anderem die laufende Priorisierung offener Maßnahmen begleitet.
  • Die Fortschritte im Ausbau des Radverkehrsnetzes werden jährlich geprüft und veröffentlicht.
  • Der Anteil des Radverkehrs am Modal Split im Landkreis wird 2020 ermittelt und im 4-Jahres-Turnus erhoben. Gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Radförderung angepasst.
  • Solange die baulichen Maßnahmen noch nicht umgesetzt werden können, sind pragmatische Übergangslösungen zu schaffen, beispielsweise durch Geschwindigkeitsreduzierungen von Tempo 30 inner- und Tempo 60 außerorts, sofern sich Radfahrende und Kfz die Verkehrsflächen teilen.
  • Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass die in der StVO festgelegten Sicherheitsabstände beim Überholen von 1,50 m innerorts und 2,0 m außerorts eingehalten werden.

Gerade die beiden letzteren Forderungen zeigen, dass ein lückenloses Alltagsradroutennetz allen Verkehrsteilnehmern dient: „Mehr sichere Radwege ziehen mehr Radlfahrer an, und mehr Radlfahrer bedeuten weniger Stau.“, so Heinrich Moser, VCD Kreisverband FFB-STA e.V.

*) Abgeleitet aus dem VCD Mobilitätsatlas, siehe https://www.vcd.org/themen/klimafreundliche-mobilitaet/mobilitaetsatlas/

Lebendiges Starnberg

Der STAgenda-Arbeitskreis Verkehr lädt am Fr, 29.11.2019 um 15:30 Uhr zur kurzen Radl-Demo. Treffpunkt ist um 15:20 Uhr am Kirchplatz.

Um halb Vier geht’s los auf die B2 über den Tutzinger-Hof-Platz bis zur Kreuzung Uhdestraße, dann über Perchastraße und Kaiser-Wilhelm-Straße wieder zurück zum Kirchplatz. Dort wollen wir pünktlich um 16:00 Uhr zum Beginn der Demo anlässlich des bundesweiten und Starnberger Klimastreiks zurücksein.

Die Radrunde ist für Groß und Klein geeignet, enthält keine Steigungen und wird von der Polizei Starnberg begleitet. Kinder dürfen allerdings nur ab 4. Klasse selbst mitfahren, sprich wenn sie den Fahrradführerschein haben. Bei sehr schlechtem Wetter wird die Rad-Demo abgesagt.

Das Motto lautet: „Lebendiges Starnberg“ – Die Teilnehmer*innen sind deshalb herzlich eingeladen, sich zu verkleiden oder ihre Fahrräder bunt zu dekorieren (sofern ihre Verkehrstüchtigkeit bzw. die der Räder davon nicht beeinträchtigt werden.) Der AK Verkehr wirbt damit für mehr und bessere Fahrradwege in Starnberg im Rahmen des Konzepts „Lebendiges Starnberg“. Hauptziel des Konzepts: Spürbare Entlastung der Stadt vom motorisierten (Durchgangs-) Verkehr.

Tempolimit jetzt!

CO2 ist der größte Klimakiller unserer Zeit und der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unser aller Zukunft. Ein ganz einfacher Weg, schon morgen den CO2-Ausstoß in Deutschland zu senken, ist ein Tempolimit. Und das beste: Es kostet uns keinen Cent.

Zur Petition geht’s hier lang:

Hier noch eine interessante Kolumne zum Thema:

Ohne Tempolimit bleibt Deutschland zurück
Das nicht vorhandene Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist ein Zeichen der Freiheit? Nein. Es steht eher symbolisch für die Rückständigkeit dieses Landes. Ganzer Artikel unter

Petition für 365,- € Ticket

Das Jahresticket für 365 Euro, für 1 Euro am Tag, macht die Nutzung von Bus und Bahn unkompliziert – einfach ein- und aussteigen, wo und wann man möchte, ohne komplizierte Tarife verstehen zu müssen. 1 Euro am Tag macht Bus und Bahn billiger und attraktiver. Ist die 365-Euro-Flatrate bezahlt, wird eher in die Öffentlichen als ins Auto eingestiegen – eine moderne Selbstverständlichkeit in Zeiten von Klimakrise und abgasverpesteter Luft.

Hier gehts zur Petition:

Straßenbahn auf Gummi

Verkehrssysteme auszubauen, kostet viel Zeit und Geld. In der ÖPNV-Branche wächst deshalb das Interesse an innovativen Bussystemen – an „Stadtbahnen auf Gummirädern”, die vorhandene Straßeninfrastruktur praktisch von Heute auf Morgen nutzen können. Ist das möglicherweise eine Brücke zur Stadt-Umland-Bahn?

Weitere Informationen unter:

Radl-Demo für sichere Schulwege

Am 18.10.2019 um 16:00 am Marktplatz Gilching

Flyer zum Download

Ob zu Fuss, mit dem Rad oder mit dem Roller:

Wir fordern sichere Schulwege in Gilching!

  • Schulwegstraßen zu Fahrradstraßen! Z.B. Kiltrahingerstraße.
  • Kreisel am Starnberger Weg entschärfen: Wir fordern Zebrastreifen!
  • Sperrung für PKW-Verkehr auf der Talhofstraße zwischen Laubaner- und Gutenbergstraße.
  • Kiss+Ride-Zone bei Schulen.
  • Mehr Platz für Radfahrende auf der Römerstraße!

Wir werden bei der Radl-Demo gemeinsam die betroffenen Brennpunkte abfahren.

Die Demo findet bei jedem Wetter statt!


Für Teilnehmer von außerhalb empfehlen wir Radl-Gemeinschaften. Folgende sind bisher bekannt:

  • Gauting, Bahnhof, Abfahrt 14:00 Uhr (sehr früh, wegen Aufbau vor Ort)
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